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Sky Du Mont – der Mensch
Der in Buenos Aires geborene Sky Du Mont wuchs in München, der Schweiz und London auf. Nach seinem Schulabschluss in der Schweiz besuchte er die Schauspielschule und wurde durch einen Zufall von einem Regisseur für seine Schauspielkarriere entdeckt. Sein erstes Kinodebüt feierte er bereits 1976 mit dem Streifen „Schweigen im Walde". Mitte der 80er Jahre wächst durch die Friesen-Komödie "Otto - der Film" Du Monts Popularität in Deutschland weiter. Im Laufe seiner weiteren Karriere stand er für viele erfolgreiche nationale und auch internationale Filme vor der Kamera.
Regelmäßig war er in den bekannten deutschen Serien wie Derrick, Der Kommissar und Tatort zu sehen. Sky Du Mont gehört zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschen Films und Fernsehens, mit internationalen Engagements in England, den USA und Frankreich. Neben Tom Cruise und Nicole Kidman war er in Kinoproduktion von Stanley Kubricks ‚Eyes Wide Shut‘ zu sehen.

In dem Oscar-nominierten Kinofilm ‚The Boys from Brazil‘ spielte er an der Seite von Laurence Olivier und Gregory Peck sowie mit Anthony Quinn in Omar Mukhtar – Löwe der Wüste.

Darüber hinaus stand er bereits seit vielen Jahren auf verschiedenen deutschen Theaterbühnen. Während seiner Laufbahn hat er nicht nur in beeindruckenden Filmen mitgewirkt, sondern ist auch mehrfach nominiert und ausgezeichnet worden. 2001 und 2004 wurde er für seine Rollen in den Kinokomödien ‚Der Schuh des Manitu‘ und ‚(T)Raumschiff Surprise‘ je mit einem Bambi und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet.

In diesem Jahr stand er wieder für Michael „Bully“ Herbigs Film „Die Bully Parade – der Film“ vor der Kamera.

Neben zahlreichen Lesungen und auch als Erzähler - wie beispielsweise in der Rocky Horror Picture Show - ist Sky Du Mont mindestens bis Ende nächsten Jahres mit der Pianistin und Kabarettistin Christine Schütze im komödiantisch-musikalischen Abend ‚BeziehungsWeisen‘ auf Tournee.

Sein schriftstellerisches Talent entdeckte Sky Du Mont als er begann, für seinen jüngsten Sohn Geschichten zu schreiben. "Prinz und Paparazzi" war sein erster Roman, wenngleich auch mit kleiner Auflage. Sein neuestes Werk ‚Jung sterben ist auch keine Lösung: Wenn Söhne in die Jahre kommen‘ wird im Januar 2018 erscheinen.
 
Spielt man als Schauspieler auch im privaten Leben eine Rolle?
Die Fragen stellte Martin Krill, Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung.
Auf der großen Bühne oder vor der Kamera stehen und damit sein Geld verdienen der Beruf ‚Schauspieler‘ ist für viele ein Traumberuf. Nicht alle erreichen den Ruhm, den Sie erreicht haben. Der Beruf ist auch harte Arbeit und für viele Schauspieler eine Berufung, aber oft für wenig Geld. Als Schauspieler gibt man sehr viel Persönliches in seinen Beruf und hierüber wollen wir gleich noch mehr von Ihnen erfahren.

Ja, der Beruf ist für viele ein Traumberuf, wenngleich er sehr schlecht bezahlt ist. In vielen anderen Ländern, wie beispielsweise England, USA, etc. gibt es eine Gewerkschaft und die Schauspieler sind dadurch geschützt. In Deutschland gibt es das nicht. Das bedeutet, dass einige Regisseure auf der Straße vermeintliche Talente ansprechen, um diese für eine Rolle zu gewinnen. Diese fühlen sich dann als neuen Stern am Himmel, allerdings mit geringen Gagen. Daher liegt der aktuell durchschnittliche Lohn eines Schauspielers bei 400,– €.
Was hat Sie dazu bewogen, sich für eine schauspielerische Karriere zu entscheiden?

Eigentlich wollte ich nicht Schauspieler werden, das war eher dem Zufall geschuldet. Mit Anfang 20 habe ich in London Musik studiert und mit dem Verkauf von Immobilien Geld verdient. – Mein bester Verkauf war eine Immobilie an Mick Jagger. Ich war damals wahnsinnig verliebt in eine Frau, die in Kitzbühel lebte. 1969 fuhr ich sie besuchen. Nach einer Woche Skifahren kam ich mit schmutzigen Unterhosen und fünf Pfund in der Tasche zurück nach London. An der Passkontrolle fragten sie mich: "Do you intend to go back to your job?" Ich sagte: "I don’t know." Das war ein großer Fehler, damals war dies noch keine Europäische Union. Der Beamte machte einen Strich durch meine Arbeitserlaubnis und schickte mich zurück nach Deutschland. Ich hatte keine Kreditkarte, nichts. Es war Sonntagabend, man setzte mich ins Flugzeug zurück nach München. Dort schlief ich bei einem Freund auf dem Sofa. Damals sagte ich mir: In dieses Scheißland will ich nie wieder zurück. Somit bin ich quasi bei Nacht und Nebel in München gelandet. Hier habe ich privaten Schauspielunterricht genommen und erst im Restaurant und später als Gärtner gejobbt. Durch einen Zufall hat mich ein Regisseur angesprochen und ich hatte meinen ersten Auftritt.

Außerdem hatte ich eine Schauspiellehrerin, die offensichtlich ein Talent in mir erkannte und heimlich Bewerbungen in meinem Namen versendet hatte, so dass ich auch von namhaften Regisseuren wahrgenommen wurde.


Welche Karriere hätten Sie eingeschlagen, wenn Sie nicht Schauspieler geworden wären?

Eigentlich Musiker, deshalb wollte ich auch mein Musikstudium beginnen.


Was ist entscheidend für die Rolle? Wie finden Sie Ihre Rollen? Oder kommt man auf Sie zu?

Es gibt Headhunter, die sogenannten Casting Agenturen, die schauen sich hauptberuflich alles an, was so gespielt wird und laden zum Casting ein. Bei Filmen und im TV kann man immer die Casting Agentur im Filmabspann lesen.


Wieviel von den im Skript über die Rolle beschriebenen Charaktereigenschaften müssen zur eigenen Persönlichkeit bzw. Identität passen?

Wie wichtig sind Enthusiasmus und Leidenschaft, um eine Rolle gut zu spielen?


Letztendlich entscheidet der Regisseur und der eigene Bekanntheitsgrad, wie weit man sich selbst in der Rolle einbringen kann. Ich hatte auch Diskussionen mit einem Regisseur, als ich in einer Komödie einen Bösewicht spielen sollte, da schlug ich vor, dass ich wenigstens einen ‚lustigen Bösewicht‘ spielen dürfe. Generell kann man sagen, dass man weniger Einfluss auf die Rolle nehmen kann, wenn man unbekannt ist und umso mehr Einflussnahme hat, je bekannter man wird. Leidenschaft ist sehr wichtig, um sich in seine Rolle einzufinden.

In der freien Wirtschaft ist es doch ähnlich. Je nachdem, welche Vorgaben das Management macht und auch wie ‚gefestigt‘ die eigene Position ist, umso mehr Freiheitsgrade bzw. Entscheidungsmöglichkeiten stehen dem Mitarbeiter zur Verfügung.


Wieviel gibt man von sich selbst und von seiner eigenen Persönlichkeit in die Rolle? Macht man sich beim ersten Eindruck des Drehbuchs auch Gedanken über die Sprache, das Aussehen, die Kleidung, der Haare, etc. der zu spielenden Rolle und ob man diese verkörpern kann und will?

Spielen Sie in Gedanken bereits die Rolle durch?


Ja, man sieht viele Szenen und Bilder beim Lesen des Drehbuchs und überlegt auch, welche Kleidung bzw. welches Kostüm man sich für die Rolle vorstellen kann. Schwierig ist es, wenn man bereits am Auswendiglernen seines Textes ist und der Regisseur andere Vorstellungen der jeweiligen Ausschmückung einer Rolle hat, als man selbst. Dann muss man die Bilder quasi wieder ‚wegradieren‘.

Dies ist doch in der freien Wirtschaft genauso, man erhält eine Anfrage, eine Aufgabenstellung und macht sich direkt Gedanken darüber, wie, wer und wann man dies bedienen kann. Wenn man seinen Projektplan hat und dem Kunden einfällt, dass er gerne einen anderen Weg einschlagen möchte, fängt man auch bei null an und ‚radiert alles weg‘.


Als Schauspieler lernt man, alle Lebenssituationen zu spielen. Sei es Freud und Leid, Lachen oder Trauer, was auch immer. Wenn Sie diese Emotionen als Schauspieler auf Knopfdruck abrufen können, setzt man dies auch im Privatleben ein? Empfinden Sie auch die Euphorie, die Sie in Ihren Rollen spielen?

Was war Ihr peinlichstes/lustigstes Erlebnis, das Sie auf der Bühne erlebt haben?


Wenn Schauspieler echte Tränen weinen, sind sie meist sehr stolz, weil es quasi echte Emotionen sind. Aber die Schwierigkeit entsteht dann beim Wechsel in die nächste emotionale Situation. Versuchen Sie mal von Trauer über den Tod eines lieben Menschen zur vollen Freude innerhalb von Sekunden zu wechseln. Der Regisseur kann keine Pausen einbauen, um dem Schauspieler die Zeit für einen emotionalen Wechsel einzurichten. Daher sollten die Darsteller die Trauer nur spielen. Und ganz ehrlich, es gibt keine leichteren Herausforderungen für Schauspieler, als das Spielen von Trauer. Eine Rolle mit Fröhlichkeit oder gar als Zuhörer zu spielen ist viel schwieriger.

Eines meiner peinlichsten Erlebnisse hatte ich, als ich am Schillertheater in Berlin im Stück ‚Minna von Barnhelm‘ einen Brief vom König an den Major von Tellheim übergeben sollte. Der Brief wurde von meinen Kollegen an einem Gummiband in meiner Tasche befestigt, so dass ich ihn nicht übergeben konnte und er immer wieder in meiner Tasche verschwand. Ich war ganz schön irritiert und es war mir wirklich peinlich. Zu Beginn meiner schauspielerischen Karriere haben wir sehr viel Quatsch gemacht und uns und andere gerne aufs Korn genommen.


Können Sie im privaten Leben von Ihrer Rolle abschalten? Übernehmen Sie charakteristische Eigenschaften, die die von Ihnen gespielte Rolle ausmacht? Oder handeln und agieren Sie im privaten Bereich in Zügen auch wie Ihre Romanfigur?

Nicht immer kann ich abschalten. Man spielt eine Rolle und bemerkt plötzlich in privater Umgebung Töne, die man kurz vorher auf der Bühne von sich gegeben hat. Das ist nicht wirklich schön. Aber ich denke in Bürojobs ist das ähnlich, hier schalten Sie bestimmt auch nicht auf Knopfdruck ab, sondern bringen auch Probleme und Themen mit ins Privatleben.


Aktuell sind Sie auf der Theaterbühne mit der Pianistin und Kabarettistin Christine Schütze auf Tournee. Wohin geht die Reise weiter, können wir Sie auch in naher Zukunft wieder im Kino oder in internationalen Streifen erleben?

Leider kann auch ich nicht in die Zukunft blicken, gerade beim Theater/Film fallen die Entscheidungen über Besetzungen häufig sehr kurzfristig.


Schon am 28.10 geht Ihre Tournee mit Christine Schütze nach Beelitz bei Potsdam weiter. Wie ist es für Sie, aus dem Koffer zu leben und ständig auf anderen Bühnen zu stehen?


Normalerweise bin ich in Jeans und Turnschuhen unterwegs, da ist das nicht so dramatisch, außerdem lebe ich auch nicht permanent aus dem Koffer.


Wir haben eine Menge von Ihrer Rollendarstellung mitnehmen können. Schauspiel fängt bereits im Kopf an, hört jedoch nicht auf der Bühne auf. In der Geschäftswelt kann man dies sehr gut nachempfinden: manchmal gibt es Situationen für jeden von uns, in der man „schauspielern“ muss. Wenn ein sehr anspruchsvoller Kunde, der vielleicht sogar nervige Ideen hat, trotzdem freundlich umworben werden muss oder wenn das scheußlich hässliche Kleid einer wichtigen Vorstandsvorsitzenden gelobt wird. Jeder hat ein bisschen Schauspiel in seinem Leben, aber die große Bühne ist natürlich Profis wie Ihnen vorbehalten.
 
Der bimodale Manager – zwei Herzen in einer Brust
Bimodale IT bringt zwei IT-Welten unter ein Dach

In größeren Unternehmen sind hierzu zwei Arten von IT erforderlich, die parallel laufen. Einen Lösungsansatz liefert dabei das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner in einem Konzept der sogenannten bimodalen IT. Mit bimodaler IT agiert ein Unternehmen in zwei unterschiedlichen Modi.
Gartner unterscheidet bei der bimodalen IT die IT-Organisation in Modus 1, dem klassischen IT-Planungs- und Arbeitsmodus, der die wichtigsten Kernaufgaben übernimmt, sowie Modus 2, dem agilen Modus. Die Teams im Modus 2 entwickeln mit agilen Methoden und aktuellsten Technologien innovative Produkte. Es kann mit höherer Fehlertoleranz schneller und effektiver an Innovationen gearbeitet werden.

Im Modus 2, dem Teil der IT, der Techniken wie Prototyping, Design Thinking, iteratives Vorgehen und die explizite Nähe zum Kunden – auch zum Kunden des eigenen Unternehmens, nutzt, schlägt sich die Einzigartigkeit des Unternehmens auch in der IT nieder. Hier entstehen entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Die beiden Modi müssen aufeinander abgestimmt arbeiten, man könnte sie mit der linken und der rechten Gehirnhälfte vergleichen. Time-to-Market ist hierbei ein entscheidender Faktor.

Diese zwei Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ist schwer genug. Viele IT-Organisationen scheitern bereits an der Festlegung der IT-Prozesse und Verantwortlichkeiten im Übergang von traditioneller und agiler IT hin zu einer bimodalen IT.


Herausforderungen für den bimodalen Manager

Das Konzept ist einfach, die Einführung wirft aber Fragen auf: Wie transformiert man eine Organisation in ein bimodales Unternehmen? Womit soll man beginnen? Welche Mitarbeiter passen in ein agiles Umfeld?

Wie muss ich ein bimodales Konstrukt managen?

Der bimodale Manager eines größeren Unternehmens steht vor der Herausforderung, beide Welten zusammenzuführen. Diese neue bimodale IT-Architektur bringt Konsequenzen für die gesamte IT-Organisation mit sich.

Der bimodale Manager muss nicht nur Innovationen erkennen, sondern auch in der Lage sein, Transformationen und Change zu verstehen und umzusetzen. Hierzu sind unter anderem Projektmanagement Skills unabkömmlich. Auch muss der Verantwortliche begeisterungsfähig und kommunikativ sein und sich den unterschiedlichsten menschlichen Charakteren anpassen können. Diese können sowohl die ‚revolutionären‘ und erfinderischen jungen Wilden sein, als auch die klassischen IT-Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung. Zwischen beiden Profilen muss der bimodale Manager moderieren und vermitteln können, um am Ende eine IT-Einheit zu verbinden. Außerdem muss er schnelle Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen können, wie beispielsweise: Was ist trivial? Wie gehen wir mit großen Datenvolumen um? Welche Schritte sind unabkömmlich? Wie verhält es sich mit der Redundanz? Was will der Kunde von morgen? Über welche Plattformen bieten wir unsere Produkte in der nächsten technischen Generation an?

Der bimodale Manager muss einige Herausforderungen meistern und entsprechende Skills innehaben, um hierbei erfolgreich zu sein. Nachfolgend nur ein Auszug der erforderlichen Kompetenzen:

- Projektmanagement Skills

- Fähigkeit zur Transformation in Unternehmen

- Moderationsfähigkeit

- Kompatibilität zu unterschiedlichen Prozessen & Methoden

- Innovatives Denken

- Technologisches Verständnis & Fantasie

- Bindeglied interpersoneller Verschiedenheiten


Die Hauptanforderung liegt demnach eher in den persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen. Mit RZ-Administration, Softwareprogrammierung und Informatik-Kenntnissen in der Tiefe hat das immer weniger zur tun. Im Kontext Digitalisierung ist er als anerkannter Sparringspartner einer der führenden Köpfe in Deutschland und weit darüber hinaus.
 

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Platzierung

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Evaluierung

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Entwicklung

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Veränderung

Haben Sie Fragen?
Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:

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